Blog: "Auf Reisen ins Unbewusste"
Willkommen auf meinem wöchentlichen Blog! Hier teile ich seit Januar 2024 spannende Geschichten, interessante Einblicke und hilfreiche Informationen rund um Hypnose, Mentaltraining und Raucherentwöhnung.
Begleite mich auf eine Entdeckungsreise in die Welt der bewussten Veränderung und erfahre, wie Hypnose und Mentaltraining unser Leben auf überraschend positive Weise beeinflussen können. Mein Ziel ist es, mögliche Vorbehalte oder Unsicherheiten abzubauen und zu zeigen, wie alltagstauglich, wirkungsvoll und begeisternd diese Techniken wirklich sind.
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60. Go Your Own Way!
Ich komme gerade aus Dänemark und habe dort vermehrt von Nikotin-Pouches und Snus gehört – Zigaretten-Ersatzprodukte, die als weniger schädlich gelten und teilweise zur Raucherentwöhnung beworben werden. Tatsächlich haben sie den Vorteil, die Lunge nicht zu belasten, da die Inhaltsstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Sie enthalten zwar immer noch Nikotin, können aber als Übergangshilfe nützlich sein, wenn das eigentliche Ziel ein Leben ohne Nikotin ist.
Ein entscheidender Punkt ist jedoch das Durchbrechen der Rauchgewohnheiten. Dieses typische „Jetzt brauche ich erstmal eine Zigarette“, weil man eine Pause braucht – genau hier setzt die mentale Veränderung an. Und damit ist man schon auf einem guten Weg, das Rauchen ganz sein zu lassen. Denn der erste und wichtigste Schritt ist getan – es wurde etwas verändert. Und Veränderung ist der Schlüssel zur Rauchfreiheit.
Oft geht es beim Rauchen gar nicht um das Nikotin selbst, sondern um die Routinen, die damit verbunden sind. Ganz allgemein beginnt der Körper sofort mit dem Nikotinabbau, sobald man aufhört zu rauchen. Nach nur einer Nacht ist der erste große Schritt bereits geschafft und mit jedem weiteren Tag wird es leichter – besonders, wenn sich auch die Gewohnheiten mitverändern. Wer zunächst auf Ersatzprodukte setzt, verlängert diesen Prozess, da weiterhin Nikotin zugeführt wird, ist aber trotzdem auf dem richtigen Weg. Der nächste Schritt wäre dann ein Leben ganz ohne Nikotin.
Es ist besser, sich nicht von vermeintlich gesünderen Lifestyle-Produkten beeinflussen zu lassen. Doch als Einstieg in die Veränderung können sie durchaus eine Funktion haben – solange auf den ersten Schritt auch der zweite folgt: ein Leben ganz ohne Nikotin.
Hinweis: Das Bild wurde mit KI-Unterstützung erstellt.
59. Spiegelblick!
„Nun sei doch nicht immer so streng mit dir!“ Diesen Satz hörte ich neulich in einer Unterhaltung. Er richtete sich an jemanden, der mitfühlend und empathisch auf andere reagiert, aber mit sich selbst oft eher streng ist – ohne es zu merken. Wie gut, wenn uns jemand daran erinnert!
Aber wie kommt es dazu, dass wir mit uns selbst so hart umgehen? Oft sind es verinnerlichte Glaubenssätze aus der Kindheit, die unbewusst weiterwirken. Ein typischer Satz könnte sein: „Ich bin nicht gut genug.“ Oder: „Ich darf keine Schwäche zeigen.“
Über einen Freund würden wir so nicht denken, oder? Warum also so streng mit uns selbst sein? Statt gnadenloser Selbstkritik können wir uns lieber ein wenig Selbstmitgefühl gönnen, wenn etwas nicht nach Wunsch läuft. Anstatt akribisch nach Fehlern zu suchen, können wir uns fragen: „Was kann ich aus dieser Erfahrung lernen?“ – und es beim nächsten Mal besser machen.
Wer sich direkt Perfektion abverlangt, wird entweder scheitern oder es gar nicht erst versuchen.
Falls du dich selbst oft innerlich schimpfst, probiere mal die „Was-würde-ich-einem-Freund-sagen?“- Methode aus: Stell dir vor, ein guter Freund bittet dich um Rat zu genau dem Problem, das dich gerade belastet. Was würdest du ihm antworten?
Ich bin mir sicher: Dein Rat wäre um Klassen wohlwollender und freundlicher, als du normalerweise mit dir selbst umgehst. Also warum nicht auch mit dir selbst?
58. Tanzen im Regen - Innere Stärke in stürmischen Zeiten!
Ostern steht vor der Tür – ein Fest des Frühlings, des Neubeginns und der Hoffnung. Auch heute kann ich mich daran freuen und es feiern, trotz der Krisen, die auf uns einprasseln. Oder gerade deswegen. Wir können nicht kontrollieren, was in der Welt geschieht, aber wir können entscheiden, wie wir darauf reagieren.
In meiner Jugend waren Vietnamkrieg, RAF und Atomdebatte präsent, später erlebte ich 9/11. Heute sind es Klimawandel, Fake News und politische Spannungen. Krisen gab und gibt es immer – und meistens werden sie gelöst. Was sich allerdings wirklich verändert hat, ist die Lautstärke und Geschwindigkeit, mit der sie uns erreichen. Eine Push-Nachricht nach der anderen prasselt auf uns ein. Wer nicht bewusst abschaltet, bekommt alles fast in Echtzeit mit. Kein Wunder, dass sich viele dadurch überfordert oder hilflos fühlen – besonders, wenn man den Eindruck hat, nichts daran ändern zu können.
Doch wie vermeiden wir, in eine Negativspirale zu geraten, in der alles nur noch schlimm erscheint? Oft sind es schon die kleinen Glücksmomente, die uns aus einem Tief heraushelfen: das bewusste Wahrnehmen von Sonnenschein, Blumenduft, ein Lächeln, die Natur. Auch mal das Handy ausschalten und nicht erreichbar sein, kann erstaunlich befreiend wirken.
Ebenso wichtig ist die Frage: Was tut mir gut – und sich diese Stärkung bewusst zu gönnen. Und aus der Glücksforschung wissen wir: Nähe zu anderen Menschen hilft am meisten, um Sorgen zu relativieren. Also: öfter mal sich treffen und austauschen, zusammen zu lachen – das hilft oft schon, die Welt wieder ein Stück bunter zu sehen. Und vielleicht sogar zusammen im Regen zu tanzen!
57. Spaß allein ist Grund genug!
Wann habt ihr das letzte Mal etwas nur zum Spaß getan?
Oft verbinden wir schöne Aktivitäten mit einem Zweck. Sport machen wir oft nicht aus Freude an der Bewegung, sondern um abzunehmen. Ein Hobby üben wir nicht einfach aus Neugier aus, sondern weil es uns weiterbringen soll. Selbst Reisen sind nicht immer zum Genießen gedacht, sondern stehen vielleicht nur auf der „Bucket List“.
Früher haben wir oft gelernt, dass nur harte Arbeit wirklich zählt. Selbst in der Freizeit sollten wir „sinnvolle“ Dinge tun. Einfach mal Spaß haben – das stand selten im Mittelpunkt. Dabei ist es so schön, etwas einfach zu genießen, ganz ohne Ziel im Kopf.
Es darf auch ruhig mal anstrengend sein. Wer Berge liebt und sich am Ausblick erfreut, geht auf Bergwanderungen, während andere lieber einen ruhigen Spaziergang machen. Manche erlernen schwierige Musikstücke, weil sie den Klang faszinierend finden, andere hören einfach gerne zu. Auch Lernen kann Spaß machen – wenn es uns wirklich interessiert. Jeder erlebt Freude auf seine Weise.
Warum tun wir nicht öfter, was uns wirklich Freude macht, ohne sofort an ein Ergebnis zu denken? Es geht auch darum, loszulassen – sich für einen Moment von Alltagsanforderungen zu befreien. Einfach im Hier und Jetzt sein, ohne Zweck, ohne Ziel. Ist das nicht der wahre Wert vieler Aktivitäten – die Freude selbst?
56. Auf der Suche nach .... ?
Kennt ihr das auch? Ich springe auf, gehe mit einer wichtigen Aufgabe im Kopf irgendwohin - stehe dann dort ... und habe keine Ahnung mehr, was ich eigentlich tun wollte. Manchmal hilft es mir, einfach zum Ausgangspunkt zurückzugehen – und meistens fällt es mir dann wieder ein.
Genauso weiß ich oft nicht mehr, ob ich mein Auto tatsächlich abgeschlossen habe oder was ich gerade gelesen habe. Einfach, weil meine Gedanken schon längst wieder woanders waren.
So geht es nicht nur mir, sondern vielen von uns. Und das ist auch kein Zeichen für Vergesslichkeit oder gar Demenz, sondern vielmehr dafür, dass unser Kopf mit zu vielen Dingen gleichzeitig beschäftigt ist.
Genau hier kommt Achtsamkeit ins Spiel – eine Methode, die oft als Lifestyle-Trend belächelt wird. Sie kann aber ein wertvolles Werkzeug sein, um solche Situationen zu vermeiden. Es lässt sich tatsächlich trainieren, präsenter im Moment zu sein! Dafür muss man auch nicht täglich eine Stunde meditieren oder auf einem Berggipfel sitzen. Es reicht oft schon, kurz innezuhalten und durchzuatmen. Oder bewusste Pausen machen, für z.B. eine Stunde zum Lesen. Oder das Handy mal zur Seite legen.
Achtsamkeit bedeutet, sich bewusst auf das zu konzentrieren, was man gerade tut. Beim Essen wirklich schmecken, beim Gespräch wirklich zuhören, beim Gehen die Umgebung wahrnehmen. Klingt simpel, macht aber einen großen Unterschied.
Wer achtsamer lebt, fühlt sich oft klarer im Kopf – und weiß auch wieder, warum er gerade in diesen Raum gegangen ist.
Hinweis: Das Bild wurde mit KI erstellt.
55. Walking on Sunshine!
Mentaltraining ist eigentlich nichts Außergewöhnliches. Jeder kennt es, jeder macht es, bewusst oder unbewusst – und doch scheint es oft in Vergessenheit zu geraten. Warum? Ganz einfach: Es kommt so viel dazwischen. Der Alltag verschluckt unsere guten Vorsätze, positive Gedanken und manchmal auch unsere Träume.
Dabei ist uns allen klar, dass wir besser drauf und sogar leistungsfähiger sind, wenn wir uns auf etwas freuen. Auch nervige Dinge lassen sich oft wie nebenbei erledigen. Haben wir dagegen nur ungeliebte Aufgaben und Stress vor uns, werden sie uns eher schwerer fallen und unsere Stimmung ist nicht die beste. Woher soll dann die Motivation kommen, die uns durch den Alltag trägt und ihn ein wenig bunter macht?
Ein persönliches Beispiel: Ich verreise gerne und viel. Seit langem träume ich von einem bestimmten Reiseziel – doch es hat bisher nie geklappt. Bis jetzt! Plötzlich ist diese Reise möglich und allein die Vorstellung erfüllt mich mit Glück. Ich verliere mich in Tagträumen und merke, wie sehr diese Freude mich trägt. Klar, es gibt weiterhin Dinge, die ich wie sonst auch erledigen muss: Arztbesuche, Behördengänge, nervige Erledigungen usw. Aber was soll’s? Diese Aufgaben fühlen sich leichter an, weil die Freude auf das Kommende sie überstrahlt.
Vielleicht sitzen auch einige von euch gerade lustlos im trüben und dunklen Januar und ihr habt keine Lust auf gar nix. Überlegt euch trotzdem einen Wunsch, eine Belohnung, ein Ziel – etwas, das euch richtig Freude macht. Das kann eine Reise sein, ein Treffen mit einem Freund, ein Saunabesuch oder auch nur ein freier Abend mit eurem Lieblingsbuch. Diese Aussicht kann Wunder wirken. Sie macht den Alltag heller, leichter und lässt die grauen Momente weniger wichtig erscheinen.
Mentaltraining ist also wirklich was Alltägliches. Die Kunst ist nur, es bewusst für sich zu nutzen!
Hinweis: Das Bild wurde mit KI erstellt.
54. Einfach mal anfangen!
Vielleicht kennt ihr das: Ihr habt endlich beschlossen, etwas zu ändern. Vor eurem inneren Auge malt ihr euch euer Ziel in den schönsten Farben aus, stellt euch vor, was sich alles Positives ändern wird und wie ihr euch dabei fühlen werdet.
Doch plötzlich tauchen Ängste auf – Gedanken darüber, was alles schiefgehen könnte, bevor ihr euer Ziel erreicht. Tatendrang und Vorfreude versinken in Zweifeln. Aber: Das ist völlig normal! Unser Unterbewusstsein versucht uns zu schützen und hält uns lieber in vertrauten Bereichen, statt uns ins Unbekannte mit ungewissem Ausgang zu führen.
Deshalb ist es so wichtig, einfach erstmal zu starten. Ein kleiner Schritt, keine große Veränderung – nur etwas in Richtung Ziel. Genau dieser erste Schritt bringt oft mehr Klarheit, als ihr erwartet. Er zeigt euch, dass der Weg weniger ungewiss ist, als ihr vielleicht befürchtet habt.
Anstatt auf das große Ziel in der Ferne zu starren, das in schwierigen Momenten unerreichbar scheint, konzentriert euch auf das, was jetzt machbar ist. Ein Anruf, eine Notiz oder eine Recherche – eine kleine Aktion, die euch ins Handeln bringt und neues Selbstvertrauen gibt.
Natürlich wird nicht alles perfekt laufen. Stolpersteine gehören dazu – man lernt und macht weiter. Aber mit jedem Schritt werden die Zweifel leiser und die Zuversicht wächst. Am Ende ist es der Mut, zu beginnen, der den Unterschied macht und euch letztendlich ans Ziel bringt.
Hinweis: Das Bild wurde mit KI-Unterstützung erstellt.
53. Let the sunshine in!
Fasching ist vorbei, der Frühling beginnt – Zeit für einen Neustart! Nach dem langen Winter gibt es endlich mehr Licht, das erste Grün sprießt und die Wärme der Sonne kehrt zurück. Mit der Natur erwacht auch in uns die Lust auf Veränderung und neue Ideen. Jetzt ist der perfekte Moment für einen mentalen Frühjahrsputz – um Ballast loszulassen, Platz für Positives zu schaffen und mit Schwung ins Frühjahr zu starten!
Mehr Sonnenlicht regt die Hormone an, aktiviert das Gehirn und steigert sowohl Kreativität als auch Energie. Vielleicht hast du bereits eine Idee, die du jetzt umsetzen möchtest oder eine Veränderung, die langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht? Ein guter Zeitpunkt für einen frischen Start ist jetzt!
52. Hinlegen, hypnotisieren, rauchfrei?
Es freut mich immer, wenn mich Menschen kontaktieren und nach Unterstützung fragen. Kürzlich hatte ich wieder ein Gespräch mit einem potenziellen Klienten zur Rauchentwöhnung. Er hatte gehört: „Man legt sich hin, wird hypnotisiert – und dann raucht man einfach nicht mehr.“ Klingt wie Zauberei - und ich fände es vielleicht schon aus diversen eigennützigen Gründen toll, wenn ich das könnte! Aber wie ich schon so oft betont habe: Ganz so einfach ist es nicht.
Ja, Hypnose ist ein mächtiges Instrument und sie kann eine starke Initialzündung sein. Sie gibt sozusagen den Startschuss: der Zielweg und das Wunsch-Selbst können deutlich sichtbar werden. Aber danach funktioniert es nur, wenn man selbst bereit ist mitzuwirken. Es geht ja um den langfristigen Erfolg, - und dafür braucht es immer auch einen Plan für die alltäglichen Gewohnheiten und die eigene Lebensweise.
Auch wenn zum Beispiel „Rauchfrei in 60 Minuten“ versprochen wird, ist das nur der Anfang der Reise zum Nichtraucher. Konkrete Strategien, Erinnerungsstützen und kleine alltägliche Veränderungen gehören dazu, um neue Gewohnheiten aufzubauen und beizubehalten. Diese werden normalerweise vor, während oder nach der Hypnose mit dem Klienten individuell besprochen und bieten klare Impulse, Hilfestellungen sowie Anregungen für eine nachhaltige Veränderung.
Die Hypnose ist ein bedeutsamer erster Schritt, wenn man sich für die Raucherentwöhnung oder auch für andere Anliegen Unterstützung holt, garantiert aber nicht den alleinigen Erfolg. Aber sie ist definitiv der Beginn einer spannenden Reise zu sich selbst – und das lohnt sich immer!
51. In Ruhe vor dem Sturm – dein Auftritt!
Neulich wurde ich angesprochen: „Ich brauche zwar keine Raucherentwöhnung, aber können Sie mir helfen, meine Vortragsangst zu überwinden?“ Die Dame berichtete mir, dass sie alle paar Wochen eine kleine Sitzung leiten muss – und schon lange vorher Bauchschmerzen bekommt, kaum noch schlafen kann und ihre Nervosität von Mal zu Mal schlimmer wird.
Ein bekanntes Phänomen – und völlig normal. Unser Körper möchte uns nur schützen, auch wenn es uns nicht so vorkommt. Je öfter wir eine Situation als unangenehm erleben und uns davor fürchten, desto tiefer verankert sich die Angst in unserem Gehirn. Der Körper reagiert, als stünde eine echte Bedrohung bevor: Zittern, Herzklopfen, Nervosität. Die unbewusste Botschaft lautet: „Ich will das nicht!“
Doch manchmal müssen wir solche Situationen bewältigen. Die gute Nachricht ist: Man kann lernen, seine Ängste zu überwinden! Die unangenehmen Reaktionen lassen sich beeinflussen und umlenken. Strategien wie Mentaltraining, Hypnose oder gezielte Vorbereitung helfen dabei.
Ein erster Schritt ist, positive Bilder im Kopf zu verankern. Statt sich auszumalen, was alles schiefgehen könnte, kann man die Situation gedanklich immer wieder durchspielen – mit dem Fokus darauf, wie ruhig und souverän man auftritt. Je öfter man das tut, desto mehr gewöhnt sich das Gehirn an diese „neue Realität“. Eine weitere Möglichkeit ist, sich an eine Situation zu erinnern, in der alles super geklappt hat und sich diese Bilder ganz bewusst vor Augen zu führen – vorher, währenddessen und danach.
Auch einfache Techniken wie bewusstes Atmen helfen, den Körper aus der Alarmbereitschaft zu holen. Wenn die Angst tiefer sitzt, kann Hypnose dabei unterstützen, alte Blockaden aufzulösen und neue, positive Muster zu verankern.
Bei all diesen Techniken geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, mit der Situation umgehen zu lernen – und dabei Ruhe und Kontrolle zu bewahren.
Und das Schönste daran? Dieses Gefühl hinterher, wenn alles gut gelaufen ist und wir so richtig stolz auf uns sein können!
Hinweis: Das Bild wurde mit KI-Unterstützung erstellt.
50. Seufzen – das Alltags-Reset!
Rund um Wissenschaft und Mentaltraining gibt es immer wieder spannende und auch kuriose Erkenntnisse. Wusstet ihr, dass Seufzen viel mehr ist als nur ein Ausdruck von Frustration oder Erschöpfung?
Im Jahr 2012 hat eine belgische Universität die Funktion des Seufzens untersucht und herausgefunden, dass Seufzen als eine Art natürlicher Reset-Knopf für Körper und Geist gilt.
Dieser unwillkürliche, besonders tiefe Atemzug löst Spannungen im Körper, reguliert die Atmung und fördert das innere Gleichgewicht. Wenn wir seufzen, holen wir tiefer Luft – unsere Lungen werden „durchgespült“ und frischer Sauerstoff gelangt ins Blut. Gleichzeitig entspannt sich der Körper und das Gehirn bekommt eine kurze Pause, um sich neu zu ordnen.
Da wir besonders in Momenten von Stress oder Frustration seufzen, übernimmt unser Körper automatisch die Kontrolle und sendet das Signal: „Alles gut, beruhige dich!“
Diese natürliche Funktion können wir uns auch im Mentaltraining zunutze machen: als bewusste Atemübung, in der Meditation oder einfach zwischendurch im Alltag. Probiert es aus – bewusstes Seufzen bewirkt oft mehr ihr denkt!
49. Leben im Hier und Jetzt - Was wir von Kindern lernen können!
Es geht nochmal um das Thema Glücklichsein – und zwar im Hier und Jetzt. Nicht als Erinnerung an die Vergangenheit, in der vielleicht alles besser war oder in Hoffnungen auf eine Zukunft, in der alles besser werden soll. Nein, jeder Mensch braucht die kleinen Glücksmomente im Alltag, um sein Leben gestalten zu können. Dafür gibt es viele Anleitungen und Trainingsprogramme wie z. B. Mentaltraining und Achtsamkeitsübungen – die alle auf ihre Weise sinnvoll und erlernbar sind.
Aber wer von Natur aus fast nur im Hier und Jetzt lebt, sind kleine Kinder. Mit großer Leichtigkeit sind sie unbeschwert in ihren magischen Welten zuhause, wo alles möglich scheint. Ich als Oma habe das große Glück, in diese Phantasiewelt immer mal wieder mit eintauchen zu dürfen. Das Lachen, die Freude und das Staunen sind ansteckend und Sorgen existieren nicht. Nur der Moment zählt, gestern und morgen sind uninteressant.
Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeit mit Kindern zu spielen. Aber wenn sich die Gelegenheit bietet, sollte man sie ergreifen – und ein Stück dieser magischen Gegenwart zu erleben und sich vom Zauber des Augenblicks anstecken zu lassen.
Vielen lieben Dank an meine beiden Models 🥰
48. Resilienz - oder: Glücklichsein ist erlaubt!
Vor kurzem wurde ich gefragt, wie man in Zeiten wie diesen noch glücklich sein oder gute Laune haben kann – und ob das überhaupt erlaubt ist. Ja, natürlich, warum denn nicht? Es bedeutet ja nicht, die Augen vor den aktuellen Problemen zu verschließen, sondern sich trotz allem eine positive Haltung zu bewahren.
Deswegen ist Resilienz so wichtig. Sie hilft uns, mit Schwierigkeiten umzugehen. Auch wenn sich die Probleme nicht immer lösen lassen, lernen wir, wie wir darauf reagieren können, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Mit mehr Resilienz, die sich übrigens trainieren lässt, finden wir leichter wieder zu unserem Gleichgewicht.
Manchmal fühlt es sich an, als wären wir wie die Frau auf dem Stuhl in diesem Bild: Um uns herum gibt es viele Stimmen – innere Zweifel, äußere Kritik oder auch gut gemeinte Ratschläge. Doch die Frau hier wirkt trotzdem zufrieden und lächelt sogar.
Vielleicht zeigt uns das Bild, wie wichtig es ist, sich nicht aus der Balance bringen zu lassen.
Es tut auch unglaublich gut, auf positive Menschen zu treffen. Menschen, die mit ihrem Lächeln, ihrem Humor und ihrer optimistischen Einstellung für mehr Freude sorgen. Wie schön, dass es solche Menschen gibt! Und wäre es nicht toll, selbst zu diesen Menschen zu gehören?
Mit frischem Schwung und positiver Energie fällt es deutlich leichter, die vielen kleinen oder großen Probleme aktiv anzugehen, statt davor zu kapitulieren oder einfach mitzujammern. Davon hat niemand etwas!
Also: natürlich dürfen wir trotz aller Herausforderungen glücklich sein. Denn es ist eine Form der Selbstfürsorge, die nicht nur uns selbst gut tut, sondern auch auf unser Umfeld ermutigend wirken kann.
Vielen lieben Dank an meine Models Doris, Matthias und Diego. Ihr wart Spitze 🤩
47. Ablenkung, ja bitte – oder: Welchen Wolf möchte ich füttern?
Multitasking scheint heutzutage unverzichtbar zu sein. Doch in Wirklichkeit ist unser Gehirn gar nicht dafür gemacht, denn es kann sich immer nur auf eine Sache gleichzeitig konzentrieren. Und wenn wir versuchen, vieles gleichzeitig zu tun, endet das häufig im Durcheinander.
Doch genau diese vermeintliche „Schwäche“ unseres Gehirns birgt eine große Stärke. Wir sind dadurch in der Lage, unseren Fokus bewusst zu lenken. Das bedeutet, dass wir uns gezielt von unangenehmen Gedanken oder Gefühlen ablenken können. Gerade bei Ärger, Trauer oder Schmerzen sehnen wir uns oft nach einer Ablenkung.
Hier passt die schöne Parabel von den zwei Wölfen: Ein guter und ein böser Wolf leben in uns. Der eine steht für Freude, Liebe und Hoffnung, der andere für Ärger, Schmerz und Angst. Und der Wolf, den wir "füttern", wird gewinnen. Wir entscheiden mit unserer Aufmerksamkeit und unseren Gedanken, ob wir Positives oder Negatives in uns stärken.
Genauso funktioniert bewusste Ablenkung. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit gezielt auf etwas Positives lenken, treten die unguten Gefühle in den Hintergrund. Besonders gut geeignet dafür sind z.B. Musik, Sport und Meditation. Die meisten von euch wissen sowieso intuitiv, was euch in welcher Gemütslage gut tut.
Es ist wichtig zu erkennen, dass wir die Kontrolle über unsere innere Verfassung haben und unser Leben bewusst gestalten können – je nachdem, welchen Wolf wir füttern.
Ein besonderer Dank geht an @SasR Photography für das wunderschöne Foto!
46. Neues Jahr, neuer Fokus - Self-Invest 2025
Diese Woche höre ich viel über Neujahrsvorsätze. Besonders spannend fand ich, dass viele mir erzählten, ihr Ziel für 2025 sei es, endlich in sich selbst zu investieren – einen „Self-Invest“, wie es heute oft genannt wird. Dabei geht es nicht um Geld, sondern um Selbstfürsorge und persönliche Entwicklung.
Meist ab der Lebensmitte prasseln Anforderungen von allen Seiten auf uns ein – Familie, Job, Verpflichtungen. Wie soll man da durchhalten, wenn man nicht auch nach sich selbst schaut? Sich bewusst mal an die erste Stelle zu setzen, ist 1. erlaubt und 2. keine egoistische Entscheidung, sondern beinhaltet auch den Gedanken : Nur, wenn es mir gut geht, kann ich langfristig auch für andere da sein.
Gerade im Bereich Gesundheit zeigt sich, wie wichtig es ist, sich selbst ernst zu nehmen. Es braucht dafür keine radikalen Veränderungen. Oft reicht es schon, sich Zeit für sich selbst zu reservieren und sich etwas Gutes zu tun. Und sich auch zu erlauben mal "Nein" sagen - für den eigenen Frieden und die innere Balance.
Vielleicht ist 2025 genau der richtige Moment, diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen: Sich selbst wichtig zu nehmen und das eigene Wohlbefinden zur Priorität zu machen!
Hinweis: Das Bild wurde mit KI erstellt.
45. Herzlich Willkommen 2025!
Ein ganz frisches neues Jahr liegt vor uns – und wer von euch hat sich auch ein Ziel dafür vorgenommen? Laut einer Studie starten zwischen 40–50 % der Menschen mit neuen Ideen und guten Vorsätzen hinein.
Warum muss es gerade Neujahr sein? Es hat einfach eine besondere Symbolik. Ein neues Jahr fühlt sich wie ein neuer Anfang an und bietet die Möglichkeit, nun etwas besser zu machen. Diese Zeit lädt dazu ein, Altes loszulassen, Neues zu beginnen und weckt ein Gefühl von Hoffnung. Außerdem entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, wenn viele gleichzeitig etwas verändern möchten. Nicht zuletzt ist es auch eine Tradition und Neujahrsvorsätze sind in vielen Kulturen tief verwurzelt. Schon die alten Römer kannten sie.
Die Klassiker der Ziele sind: Rauchfrei werden, mehr Bewegung, gesünder essen, mehr Zeit für Familie und Freunde. Lauter tolle Ziele, - aber viele verlieren den Schwung, ihre Vorsätze langfristig zu verfolgen. Tatsächlich schaffen es nur rund 10 % ihre Ziele zu erreichen.
Wie können wir uns unsere Motivation und die Freude an den Zielen erhalten? Rückschläge sind normal – sie gehören einfach dazu. Wichtig ist, dass man danach weitermacht! Es ist sinnvoll, sich kleine, realistische und messbare Ziele zu setzen, die im Alltag leicht umsetzbar sind. Und nicht an den Verzicht denken, sondern an die positiven Veränderungen, auf die man sich freut. Wer sich für die Umsetzung seines Ziels eine Gruppe sucht, hat es leichter, denn das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Andere suchen sich professionelle Hilfe, denn alle Unterstützung ist gut.
Und das Wichtigste zum Schluss: Jeder Fortschritt muss belohnt werden – sich feiern ist ausdrücklich erlaubt! 🥳
In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg, Freude und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Hinweis: Das Bild wurde mit KI erstellt.
44. Weihnachtsmagie zwischen den Jahren – die Rauhnächte!
Der erste Weihnachtstrubel ist vorbei. Die meisten Geschenke sind ausgepackt, bei vielen funkelt der Baum und nur in der Küche wird weiter fleißig gewerkelt. Es wird gelacht, gegessen, gespielt – und manchmal auch gestritten. Jeder von uns hat sein eigenes Weihnachten, geprägt von ganz persönlichen Traditionen und Ritualen.
Doch dann kommt die „Stille Zeit“ zwischen den Jahren – die Rauhnächte. Der Besuch ist gegangen, die Feiertage sind vorüber und Silvester steht noch nicht vor der Tür. Wir haben vielleicht ein wenig Zeit für uns und um innezuhalten. Zeit zum Durchatmen und für eine Rückbesinnung:
- Was war gut in diesem Jahr? Und was weniger?
- Was kann ich ändern? Und was muss ich akzeptieren?
- Und vor allem: Was wünsche ich mir für das kommende Jahr?
Die Magie der Rauhnächte lädt uns ein, Altes loszulassen und Neues zu begrüßen.
Ein kleiner Impuls für dich: Gönne dir eine Pause nur für dich allein. Mach es dir gemütlich – vielleicht mit einer Tasse Tee oder Kaffee, einer Decke und bei Kerzenschein. Dann schreibe dir drei Dinge auf, für die du in diesem Jahr dankbar bist.
Diese kleine Übung lenkt deinen Fokus auf das Positive und du kannst mit einem Gefühl von Dankbarkeit in das neue Jahr starten.
Ich wünsche dir noch besinnliche und friedvolle Weihnachtstage!
Hinweis: Das Bild wurde mit KI erstellt.
43. Folge der leisen Musik deiner inneren Stimme!
Vor kurzem wurde ich gefragt, wie es sein kann, dass man seine innere Stimme nicht mehr hört. Ob sie verschüttet werden kann. Ja, das kann passieren. Die innere Stimme - das Bauchgefühl, die Intuition - spricht selten klar und laut zu uns. Meistens ist sie leise und zeigt sich als vages Gefühl – vielleicht nur als ein wohliges Kribbeln oder als diffuses Unwohlsein.
In der Hektik des Alltags kann die innere Stimme leicht übertönt werden. Ständiger Stress, Ablenkungen und die Anforderungen des Umfeldes lassen oft keinen Raum für leise Impulse. Manchmal wollen wir auch gar nicht auf sie hören, weil sie nicht zu dem passt, was der Kopf uns sagt oder was von uns erwartet wird. Doch genau hier liegt die Gefahr: Wenn wir uns verbiegen und unsere Intuition ignorieren, führt das oft zu innerem Unbehagen. Eine Entscheidung, die nicht im Einklang mit unserem Inneren steht, bereitet uns dann sprichwörtlich „Bauchweh“.
Wie gelingt es also, wieder auf diese leise Stimme zu hören? Ein Anfang ist, mehr auf das Bauchgefühl zu achten. Wenn uns etwas spontan besonders gefällt oder uns eine Entscheidung schwerfällt und Unbehagen in uns aufsteigt, hilft es, innezuhalten, sich Zeit zu nehmen und zu fragen: „Was will mir das sagen?“ Solche Momente des Innehaltens schaffen Platz für die innere Stimme und helfen uns, ihr wieder zu vertrauen.
Unsere Intuition verschwindet nicht, sondern wartet darauf, dass wir sie wahrnehmen. Wir müssen uns nur bewusst dafür entscheiden, auf sie zu hören und ihr zu vertrauen – auch im Lärm des Alltags. Denn wenn wir dies lernen, finden wir das, was wir wirklich brauchen und was uns guttut.
42. Zu neuen Ufern mit KI?
Vor kurzem war ich bei einem Vortrag über Künstliche Intelligenz (KI). Der Redner fragte zu Beginn, wie viele der rund 40 Anwesenden KI – meist ChatGPT – nutzen. Etwa die Hälfte hob die Hand, aber nur vier gaben an, KI regelmäßig zu nutzen. Auf die Frage nach den Gründen antworteten viele, dass sie der neuen Technik misstrauen.
Neue Dinge erzeugen oft Unbehagen: Man weiß nicht genau, wie sie funktionieren, fühlt sich unsicher oder unzulänglich. Manche bezeichneten KI auch als überflüssig oder überbewertet, eine Spielerei ohne echten Nutzen.
Diese Ängste sind verständlich und nachvollziehbar. Jeder kennt sie zu allen möglichen Dingen. Vielleicht haben wir aber dennoch Lust, mal neue Möglichkeiten anzuschauen und herauszufinden, was sie zu bieten haben. Wie bei so vielem Unbekannten eröffnet Neugier oft neue Welten und Chancen, - auch KI. Nicht alles daran muss wichtig, toll oder richtig sein – aber spannend und interessant ist es allemal.
Und genau das kennen wir aus dem Mentaltraining: Offen für Neues zu sein, kann überraschende Einsichten bringen. Deswegen lohnt es sich, KI einmal neugierig und offen zu begegnen. Mein persönliches Highlight dazu: Mit Hilfe von KI habe ich einen lang vermissten Film aus meiner Kindheit wiedergefunden und mich riesig gefreut.
41. Ein Glas voller Wünsche!
Eigentlich wollte ich nie über Raucherentwöhnung und gespartes Geld schreiben, - obwohl die meisten Raucher mir sagten, dass die hohen Kosten sie ärgerten. Bei jeder Preiserhöhung überlegen sie von Neuem, ob es nun Zeit wäre, aufzuhören, - aber letztendlich ist es nicht der entscheidende Punkt. Es ist dann doch „nur“ Geld.
Wie viel Geld sich tatsächlich in Rauch auflöst, möchten auch die wenigsten genau wissen. Dabei ist es einfach zu rechnen: Die meisten rauchen um die 20 Zigaretten pro Tag, und das Päckchen kostet inzwischen ca. 9 Euro. Das macht im Monat rund 300 Euro und im Jahr ungefähr 3600 Euro – eine Summe, mit der man sich vieles leisten könnte. Und plötzlich ist es doch nicht „nur“ Geld, sondern etwas zum Träumen und Wünschen.
Welchen lang gehegten Wunsch gibt es, den ihr euch bisher nicht erfüllt habt? Eine Reise, ein neues Hobby, eine besondere Anschaffung oder ein bisschen Luxus im Alltag? All das rückt mit 300 Euro im Monat plötzlich in greifbare Nähe.
Mein Rat an alle, die rauchfrei werden wollen: Besorgt euch ein gut sichtbares Gefäß, füllt es täglich mit dem gesparten Zigarettengeld und seht zu, wie es anwächst. Freut euch darauf, welchen Wunsch ihr euch bald ganz leicht erfüllen könnt. Eine wunderbare Motivationshilfe, die sich kaum ignorieren lässt, oder?
40. Der stille Tanz der inneren Bilder!
Selbst mir war nicht bewusst, wie stark und langfristig Bilder aus der Hypnose wirken können und wie sie sich vielleicht erst nach einiger Zeit vollständig entfalten. Umso mehr freut es mich, dass es funktioniert – für eine Klientin, aber auch für mich.
Vor etwa 1,5 Jahren erhielt ich eine Anfrage für eine Rauchentwöhnung. Die Klientin hatte mehrere „Baustellen“ und es war klar, dass der Weg nicht einfach werden würde. Doch sie war fest entschlossen, es zu versuchen. Die Sitzung war ein voller Erfolg und sie war sehr erstaunt über die eindringlichen Bilder aus ihrem Unterbewusstsein. Doch leider blieb sie damals nicht rauchfrei.
Aber die inneren Bilder ließen sie nicht los. Immer wieder tauchten sie auf, tanzten still und weiter in ihren Gedanken und Wünschen. Vor Kurzem schrieb sie mir überglücklich: Sie hat es geschafft, sie ist rauchfrei! Und sie hat genau das umgesetzt, was sie damals in der Hypnose gesehen hatte!
Auch ich bin überrascht von der Langzeitwirkung dieser inneren Bilder und freue mich mit ihr.
Aber wie kann man sich diesen Prozess vorstellen?
Vielleicht wie einen sich immer weiter verbreiternden Weg der noch neuen Gedanken und Bilder. Anfangs bahnen sie sich vielleicht nur einen schmalen Trampelpfad durch unser Unterbewusstsein. Doch je häufiger wir so denken und fühlen, desto breiter und vertrauter wird dieser Weg. Irgendwann wird er so selbstverständlich, dass wir ihn ganz normal und locker laufen. Aber wie lange dieser Prozess dauert, ist jedoch individuell verschieden – jeder Mensch hat sein eigenes Tempo.
39. Let the Music Play!
Wir alle wissen, dass Musik hören gut tut – zum Entspannen, Tanzen, Singen und einfach so. Wusstet ihr aber, dass man mit Musik Schmerzen reduzieren und Depressionen verringern kann? Sie wird sogar bei Operationen eingesetzt, um den Bedarf an Schmerzmitteln zu senken. Eine weitere Studie zeigt, dass Schlaganfall-Patienten mithilfe von Musik schneller wieder mobil werden können. Auch in der Hypnotherapie unterstützt Musik die Vertiefung von Inhalten und fördert die Entspannung.
Das liegt unter anderem daran, dass Musik direkt das zentrale Nervensystem beeinflusst. Tiefere Hirnregionen, die für Emotionen und Belohnung zuständig sind, werden aktiviert, und Endorphine – unsere Glückshormone – werden ausgeschüttet. Diese machen nicht nur glücklich, sondern reduzieren auch das Schmerzempfinden.
Interessant ist, dass nicht jede Musik gleich wirkt: Klassik, New Age oder Naturklänge eignen sich besonders gut – und zwar unabhängig vom Musikgeschmack! Aber natürlich haben wir alle auch unsere Lieblingsmusik, mit der es uns sofort gut geht.
Also, Musik an! Sie macht glücklich, lenkt ab und kann darüber hinaus als vielseitige Heilkunst eingesetzt werden.
Wer sich direkt für Musiktherapien interessiert, kann sich an spezielle Therapeuten dafür wenden.
Hinweis: Das Bild wurde diesmal mit KI erstellt.
38. Fehler – mein Freund und Helfer!
Diese Woche hatte ich auf einer Fortbildung ein kleines Aha-Erlebnis: Im Wort FEHLER steckt tatsächlich das Wort HELFER – man muss nur zwei Buchstaben an eine andere Stelle setzen. Und genau so lassen sich Fehler betrachten: Sie sind nicht einfach Rückschläge, sondern wir können daraus eine Menge lernen.
Wie ein Stein auf unserem Weg, der uns vielleicht stolpern lässt oder zu einem Umweg zwingt, aber uns geichzeitig dazu bringt, innezuhalten, fokussiert zu bleiben und die nächsten Schritte bewusster und überlegter zu gehen.
Also, Fehler machen ist erlaubt und sogar nützlich – wir müssen nur lernen, sie als Chance zu sehen, denn dann können sie wertvolle Helfer sein.
37. Auf zu neuen Welten!
Der Sommer klingt noch nach und mit ihm die Sehnsucht nach Sonne, anderen Ländern und unbeschwerter Ferienlaune. Es ist die Zeit, in der wir neue Dinge erleben und fremde Erfahrungen sammeln können.
Ich selbst reise leidenschaftlich gern und bin jedes Mal erstaunt, mit welcher Fülle an Eindrücken ich zurückkehre. Ein Zitat, das ich an einem kleinen See in Bayern entdeckte, fasst es treffend zusammen: "Keiner kehrt so von einer Reise zurück, wie er fortging." Die neuen Erfahrungen prägen uns – und wer weiß, vielleicht kommen wir sogar ein bisschen klüger zurück.
Das Gleiche geschieht in der Hypnose. Und genau deshalb nenne ich meinen Blog 'Auf Reisen ins Unbewusste'. Denn auch Hypnose ist eine Reise – diesmal jedoch in die inneren Welten. Diese Welt ist mindestens genauso faszinierend und vielfältig wie die äußere. Wer sich darauf einlässt, entdeckt oft ungeahnte Potenziale und gewinnt wertvolle Einsichten.
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass all meine Klienten in einer Hypnose-Sitzung Erlebnisse hatten, die sie nicht vergessen werden – und auch nicht vergessen wollen!
36. Was ein neuer Reisetrend unter jungen Männern mit Mentaltraining zu tun hat!
Urlaub – für viele bedeutet das, einfach mal abzuschalten, auf die Berge oder das Meer zu blicken und die Gedanken schweifen zu lassen. Interessanterweise erinnert das an einen neuen Reisetrend, der besonders bei jungen Männern beliebt ist: Während einer Flugreise starren sie möglichst lange ohne jegliche Ablenkung vor sich hin oder aus dem Fenster. Je länger sie das durchhalten, desto mehr Anerkennung finden sie in ihren Kreisen. Dieser Trend nennt sich „Raw Dogging“ und geht in seiner Ursprungsbedeutung auf etwas Ungefiltertes oder Risikoreiches zurück. Schon der Begriff könnte erklären, warum viele Männer sich davon angezogen fühlen und es als Herausforderung oder persönliche Challenge betrachten.
Würde man dieses Phänomen allerdings als einfache Achtsamkeits- oder Entschleunigungsübung oder gar als Meditation bezeichnen, wäre es wahrscheinlich weniger spannend. Doch im Kern geht es genau darum: die Konzentration auf sich selbst, im Hier und Jetzt zu sein und den Geist zu fokussieren – was interessanterweise einer Trance ähnelt, wie man sie in der Hypnose oder der Meditation erlebt.
Aber egal, wie es genannt oder praktiziert wird, der Kern bleibt derselbe – die Suche nach Ruhe und innerer Besinnung, vielleicht sogar unbeabsichtigt.
Mein Fazit: „Raw Dogging“ kann man als modernes Training für geistige Klarheit betrachten – und ist daher durchaus empfehlenswert.
35. Schlaf dich schlank! 😴
Wusstet ihr, dass Gewichtszunahme auch an zu wenig Schlaf liegen könnte? Eine interessante Studie aus den USA hat herausgefunden, dass schon eine kleine Verringerung der idealen Schlafdauer von ca 8 Stunden zu einer direkten Zunahme an Bauchfett führt. Wahrscheinlich liegt das an einem gestörten Stoffwechsel, denn zu wenig Schlaf bringt den Körper durcheinander. Zusätzlich greift man unausgeschlafen oft zu Essen, um sich zu trösten oder weil der Körper nach schneller Energie verlangt.
Eines steht fest: Schlaf ist aus vielen Gründen sehr wichtig und Schlafmangel kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken – oft an Stellen, wo wir es gar nicht erwarten!
Achtet daher darauf, dass ihr gut und lang genug schlaft und nehmt einen gestörten Schlaf nicht einfach hin. Guter Schlaf lässt sich (wieder) erlernen, sei es z.B. durch Entspannungstechniken, Hypnose oder individuelle Schlafroutinen – es gibt viele Ansätze, die dabei helfen können. Probiert es einfach mal aus!
34. Was Tindern und Rauchen gemeinsam haben!
Ein bisschen neidisch kann man schon auf Raucher sein: Sie gehen kurz vor die Tür und – zack – haben sie gefühlt zwei neue Freunde und vielleicht sogar eine neue Liebe. Scheinbar mühelos kommen sie durchs Rauchen ins Gespräch.
Viele Ex-Raucher erzählen, dass sie genau diesen sozialen Aspekt sehr vermissen.
Das wiederum zeigt, dass eine Rauchentwöhnung mehr ist als nur auf Zigaretten zu verzichten – es gibt viele Facetten, die bedacht werden müssen, um langfristig erfolgreich zu sein.
Und selbst wenn man sich dafür bei Tinder anmelden muss... 😉
33. Heute denk' ich einfach anders!
Kürzlich fragte mich jemand: "Mentaltraining ist ja schön und gut, aber was kann man tun, wenn man unliebsame Dinge einfach nicht ändern kann?"
Es gibt viele Situationen, in denen unser Einfluss aus verschiedensten Gründen begrenzt ist. Oft fühlt man sich dann hilflos und diese Hilflosigkeit führt zu Wut, Ärger oder Angst.
Doch hier liegt der Schlüssel: Anstatt passiv zu ertragen, was uns widerfährt, können wir uns bewusst dafür entscheiden, die Situation zu akzeptieren. Akzeptanz bedeutet, anzuerkennen, dass es Dinge gibt, die sich nicht ändern lassen – und genau dadurch gewinnen wir unsere innere Stärke zurück. Es ist eine aktive Entscheidung, die uns aus der Opferrolle befreit und uns ermöglicht, unser Leben trotz widriger Umstände selbstbestimmt zu gestalten.
In diesem Zusammenhang passt der folgenden Spruch: ‚Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.‘
Dieser Gedanke hilft uns, den Fokus auf das zu richten, was wir beeinflussen können, und gleichzeitig anzuerkennen, dass einiges außerhalb unserer Kontrolle liegt.
32. XY-gelöst - Der schwebende Stuhl!
Ein für mich lange ungelöstes Rätsel aus meiner Jugendzeit begann auf einer Party. Ein Experiment sollte stattfinden: der sogenannte Finger-Lift-Trick. Vier Personen heben nur mit zwei Fingerspitzen je Hand eine sitzende Person samt Stuhl in die Luft. Ich war skeptisch und wollte unbedingt selbst mitmachen. Zunächst lief alles wie erwartet – es funktionierte nicht. Doch dann wurde der Raum verdunkelt, es wurde still, und einige kleine Rituale wurden durchgeführt. Die Atmosphäre hatte etwas Mystisches. Und plötzlich, nach einer erneuten Aufforderung, gelang das Unfassbare: Es fühlte sich plötzlich "federleicht" an, den Stuhl samt Person anzuheben. Dieses Erlebnis blieb für mich jahrzehntelang ein Rätsel – bis ich zum Mentaltraining kam.
Der Trick ist eigentlich ganz einfach. Durch die gemeinsamen Konzentrationsübungen und die exakte Fokussierung auf den Augenblick wurde das Gewicht der sitzenden Person gleichmäßig auf die 16 Fingerspitzen verteilt. Die mentale Vorbereitung sorgt dafür, dass jeder Helfer im richtigen Moment seine Kraft einsetzt, was das Anheben erstaunlich leicht macht. Es war daher keine Magie, sondern es zeigte eindrucksvoll die Kraft von mentaler Fokussierung und Teamarbeit.
31. Swim and Smile!
Es hat mich selbst überrascht, wie oft bei der diesjährigen Olympiade von Mentaltraining die Rede war. Immer häufiger setzen Athleten nicht nur auf körperliches Training, sondern auch auf die Unterstützung eines Mentaltrainers. Dabei wird deutlich: Es reicht nicht aus, den Körper zu trainieren – auch der Geist muss mitspielen, wenn man an die Spitze gelangen möchte.
Ein Mentaltrainer der französischen Schwimmer hat offen über seine Methoden gesprochen, die ebenso simpel wie effektiv sind. Im Spitzensport geht es nicht nur darum, sich bis zum Äußersten zu quälen, sondern Wohlbefinden und Leistung in Einklang zu bringen. Viele Athleten leiden unter dem enormen Druck, sich ständig verbessern zu müssen und verlieren dabei oft die Freude am Sport – eine Freude, die ursprünglich neben ihrem Talent die treibende Kraft war.
Durch gezieltes Mentaltraining hat dieser Trainer es geschafft, die Schwimmer emotional zu stärken, den Druck zu reduzieren und ihnen vor allem die Freude am Sport zurückzugeben. Und die Erfolge sprechen für sich.
30. Dancing Queen!
Kürzlich habe ich einen Film gesehen, in dem eine nervöse Prüfungskandidatin den Tipp bekommt, direkt vor der Prüfung eine Runde zu tanzen. Der Rat kommt von einem Anwalt, der selbst unter Gerichtslampenfieber leidet und mit diesem Trick locker wird. Also tanzen die beiden im Vorzimmer zu Radiomusik – und natürlich endet die Prüfung danach mit einem vollen Erfolg.
Aber kann das wirklich funktionieren? Natürlich!
Bewegung hilft nachweislich gegen Stress und Tanzen macht zusätzlich locker. Außerdem auch noch Spaß. Stress wird abgebaut, und Glückshormone werden ausgeschüttet. Wer sich auf die Musik und seinen Körper konzentriert, ist im Hier und Jetzt und vergisst seine Ängste. Genauso kann man seinen Ängsten aber auch Ausdruck verleihen und sie "wegtanzen". So oder so lenkt man sich wirkungsvoll ab und geht gestärkt in herausfordernde Situationen.
Also: Let's dance!
29. Dein Kopf, dein Kino!
Wenn mich Leute fragen, was unter Hypnose eigentlich genau passiert, wollen sie meistens wissen, was sie dabei erleben werden.
Man kann sich das wie einen Besuch im Kino vorstellen. Anders als gewohnt ist nur der Filminhalt. Er gestaltet sich nämlich aus den eigenen Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen und ist damit ganz einzigartig, aber nicht vorhersehbar.
Meine Rolle dabei ist die einer Begleiterin. Ich sorge für einen geschützten Rahmen, unterstütze den Klienten und leite durch die Sitzung, beeinflusse die Handlung jedoch im Allgemeinen nicht. Bei meiner Form der dialogischen Hypnose hat der Klient auch die Kontrolle über das Geschehen und ist zu keiner Zeit "weg", - wovor viele ja Bedenken haben. Wir sind im permanenten Dialog und dadurch können "Filmszenen" zum Beispiel direkt besprochen und zielführend weiterentwickelt werden.
Die kurze Antwort auf die Frage, was in Hypnose bei mir passiert, lautet daher: Stellt euch einen spannenden Kinobesuch im eigenen Kopf vor.
28. Unbeeindruckt – und TROTZDEM rauchfrei!
Habt ihr euch auch schon mal gefragt, warum diese "netten" Bilder auf den Zigarettenpackungen sind? Glaubt ihr, dass viele Raucher deswegen mit dem Rauchen aufhören? Ich denke, dass es nur sehr wenige sind und das Ziel der Abschreckung wird völlig verfehlt. Aber warum funktioniert das nicht? Eklig genug sind die Bilder doch und die Gefahren des Rauchens sind wirklich jedem bewusst. Ganz einfach: Menschen haben keine Lust, bevormundet zu werden. Sie wollen das Gefühl haben, selbst bestimmen zu können. Besonders, wenn es um das eigene Wohlbefinden und den eigenen Körper geht.
Die Reaktion "Ich will selbst entscheiden" oder "Das geht nur mich etwas an" fühlt sich kraftvoller an, als fremdbestimmt auf etwas verzichten zu sollen. Oft hört man auch: "Ich lasse mir das von niemandem verbieten." Diese Abwehrhaltung ist tief in uns verwurzelt und kann starke Widerstandskräfte mobilisieren – egal, ob es klug ist oder nicht. Aber es geht ja auch um Gefühle, die sich direkt in einer Verweigerungshaltung äußern.
Es gibt aber auch das Gegenteil: Wie gut fühlt es sich dagegen an, sich bewusst FÜR etwas zu entscheiden! Sich bewusst dafür zu entscheiden, z. B. aus ganz unterschiedlichen Gründen und Zielen rauchfrei zu sein, setzt ungeahnte Kräfte und Glücksgefühle frei. Wenn man das Gefühl hat, über sein Leben zu bestimmen und sein Wohlergehen selbst in der Hand zu haben, wird man sein Ziel leichter verfolgen und auch eventuelle Rückschläge oder Probleme nicht überbewerten.
Mein Vorschlag wäre daher, bewusst mal positive Bilder auf die Zigarettenpackungen zu drucken – Bilder und Situationen, die ein rauchfreies Leben symbolisieren. Denn noch weniger Wirkung als bisher kann es nicht haben.
27. Zurück in die Zukunft!
Habt ihr euch schon mal gefragt, was euer früheres Ich zu eurem heutigen sagen würde? Stellt euch vor, ihr könntet es fragen, ob es zufrieden ist mit euch, mit dem Leben und was aus euch geworden ist. Was ist aus euren Vorstellungen, Wünschen, Träumen und Idealen geworden? Mehr als ihr erwartet habt oder wurden sie vom Leben "aufgefressen"? Oder hat es sich völlig anders entwickelt?
Aber egal, wohin es geführt hat, jede und jeder hat ein mehr oder weniger eindeutiges Gefühl, ob das frühere Ich zufrieden wäre mit dem, was aus uns geworden ist, – und weiter werden kann. Oder ob es uns das Gefühl vermittelt: "Da geht noch was!" oder "Das war doch nicht schon alles!"
Auch wenn nicht alle Jugendträume schlau, realisierbar und überhaupt noch wichtig sind, bleibt man tief drinnen doch ein und derselbe Mensch, - nur hoffentlich ein wenig klüger. Und es wäre doch schön, wenn dieses junge Ich noch ab und an mal "zum Spielen" raus kann – und vielleicht sogar mal die Führung übernehmen darf.
26. Die Angst des Tormanns vorm Elfmeter!
Beim Schauen der EM ist mir dieser Buchtitel wieder eingefallen. Es geht allgemein um Angst oder um den Druck, einer bestimmten Situation erfolgreich zu begegnen. Jede(r) hat die Spannung, Konzentration und Fokussierung bei den Elfmetern gesehen und konnte sich vorstellen, was in diesem Moment im Torwart – aber auch im Torschützen – vorging. Für beide ist es ein Moment der Wahrheit und mentale Stärke ist unglaublich wichtig, um dem Druck standzuhalten.
Nun sind die wenigsten von uns Spitzensportler, aber Herausforderungen des Alltags kennen wir alle. Sei es eine Prüfung, ein Vorstellungsgespräch, ein Auftritt, eine wichtige Entscheidung – wir alle haben und brauchen Techniken, um solche Situationen ruhig und fokussiert meistern zu können.
Eine davon ist, sich die eigenen vorhandenen Fähigkeiten, die man für diesen Moment braucht, genau vorzustellen und dadurch die Angst zu reduzieren. Genauso helfen verschiedene Entspannungstechniken. Man kann auch positive Suggestionen nutzen, um das Selbstvertrauen zu stärken.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich wirkungsvoll in wichtigen Momenten vor den eigenen Ängsten zu schützen und diesen Augenblick zur besseren Konzentration und Fokussierung auf sich selbst zu nutzen. Und – wie hoffentlich der Torwart den Ball halten wird – die Herausforderung erfolgreich zu meistern.
25. Rauchende Colts!
Ich schaue gerne Krimis. Was mir seit langem auffällt: Wie oft und selbstverständlich die gestressten Ermittler zur Zigarette greifen.
Ständig wird ein Raucher im normalen Leben inzwischen gewarnt und reglementiert, aber im Krimi gehört das Rauchen (fast) zur Jobbeschreibung? Ich habe keine Ahnung, warum dies so ist, frage mich nur, was damit bezweckt werden soll. Vielleicht dient das Rauchen als Stilmittel, um eine passende, düstere Atmosphäre zu schaffen? Und tatsächlich – und immer noch – den gestressten Ermittler hart und tough erscheinen zu lassen.
Irgendwie steht das im Widerspruch zur heutigen Realität und dieses Bild ist völlig veraltet. Trotzdem werden wir unterbewusst durch diese Darstellung beeinflusst. Wir sehen es als "normal" an und für diese unterschwelligen Botschaften sind wir alle anfällig.
24. Hallo Neuland!
Passend zur Urlaubszeit geht es heute um Erholung, Entspannung und Auszeiten.
Jeder weiß, wie wichtig es ist, sich mal Ruhe zu gönnen und vom Alltag zu erholen. Und jede(r) weiß auch, was ihm oder ihr gut tut. Aber wie wäre es mal, andere Dinge auszuprobieren und sich auf Neues einzulassen?
Was könnte mir auch gefallen, wovon träume ich, was wäre spannend, was möchte ich gerne erleben? Urlaub ist die perfekte Zeit, um sich treiben zu lassen und die eine oder andere Idee mal auszuprobieren. Denn oft sind es die "Out-of-the-box"-Erlebnisse, die sich tief einprägen und auf die wir stolz sind, sie erlebt und gemeistert zu haben. Und von denen wir noch jahrelang freudig berichten können.
Dazu passt der Satz: "When was the last time you did something for the first time?"
23. Auf Reisen… in der Bretagne!
Ich bin gerade mit dem Wohnmobil auf einem wunderschönen Stellplatz direkt am Meer auf einer Klippe. Die Abendsonne wärmt mich, der Wind zupft an meinen Haaren. Unten schimmert das Meer und ich kann die Kiesel bis hier oben rollen hören. Oben gleiten die Möwen im Wind.
Wer von euch kann nicht sofort das Gefühl nachvollziehen und hat Bilder vor Augen? Ich lächle vor mich hin und fühle mich dankbar und glücklich. Einfach ein magischer Moment, den ich tief in mir speichern möchte.
22. Kann ein Mentaltrainer zaubern oder wie viel Magie steckt in der Hypnose?
Ein Klient, der wegen Rauchentwöhnung bei mir war, überraschte mich mit der Frage: "Wann sprechen Sie nun die magischen Worte, dass ich mit Rauchen aufhören kann?" Meine Antwort konnte nur lauten: "Wenn Sie bzw. Ihr Unterbewusstsein es mir signalisiert!"
Auch wenn der Kopf beschlossen hat, rauchfrei zu werden, heißt das noch lange nicht, dass unser Bauch damit einverstanden ist. Erst wenn unser Unterbewusstsein mit unserem Ziel einverstanden ist, kann unser Vorhaben gelingen. Sollten also noch tiefer liegende Vorbehalte, Ängste oder Hindernisse vorhanden sein, müssen diese zuerst beachtet werden.
Das funktioniert wunderbar in der Hypnose und tatsächlich hat es etwas Magisches, sich so mit dem eigenen Unterbewusstsein unterhalten zu können. In diesem entspannten Zustand können wir Schranken erkennen und überwinden. Und oft zeigen sich erstaunliche Veränderungen, wenn Kopf und Bauch im Einklang sind.
Also, kann ein Mentaltrainer zaubern? Nein, aber die Magie der Hypnose kann wahre Wunder bewirken. Besonders, wenn es darum geht, hartnäckige Gewohnheiten wie das Rauchen zu überwinden.
21. Möchte mein innerer Schweinehund auf Diät?
Ich will abnehmen.... hm ... ja, wer denn eigentlich nicht? Es ist so einfach .... weniger essen, mehr Gemüse und Obst, dazu etwas Sport, keine Süßigkeiten, .... fertig! Jeder weiß eigentlich, wie es geht - das Wissen ist da! Genauso weiß man, wie gut man sich hinterher höchstwahrscheinlich fühlt. Leichter, schöner, freier, begehrenswerter, ....!
Also, warum klappt es oft trotzdem nicht? Ganz abgesehen von Krankheiten, hormonellen Veränderungen, bestimmten Medikamenten etc. ist unser Unterbewusstsein oft derjenige, der uns vom Ziel abbringt. Wenn wir es direkt befragen würden, wäre oft die Antwort: 'Nööö, bitte nicht noch eine Belastung / ein Verzicht' oder 'Es ist gerade so viel Stress/Ärger/Unsicherheit, ich brauche Auszeiten, Belohnungen, Streicheleinheiten' .... oder der innere Schweinehund spricht, dass man sich heute noch was gönnen könnte und morgen beginnt ... oder so.
Es ist klar, dass unser Unterbewusstsein nur darauf schaut, uns vor weiteren Belastungen und Entbehrungen zu schützen. Es sucht für unser Wohlbefinden nach Sicherheit, Trost und Komfort - oft in Form von Essen. (Eine gute Möglichkeit, diese inneren Mechanismen herauszufinden, ist übrigens die Hypnose. Unbewusste Muster und Überzeugungen, die das Abnehmen behindern, können so aufgedeckt und verändert werden.)
Die Frage ist daher, wenn ich mehr als 1-3 Kilos abnehmen möchte, wie ich mit dem inneren Schweinehund bzw. mit meinem Unterbewusstsein zusammenarbeiten kann. Dass ich so ein Projekt nicht im großen Stress beginnen sollte, ist eh klar, aber wichtig ist die richtige Motivation. Genauer gesagt: Was brauche ich, um erfolgreich dabei zu bleiben? Was tut mir gut, was lenkt mich ab, was macht mich so glücklich, dass ich z.B. das Naschen vergesse oder nach einer kleineren Portion satt bin oder ... ? Anders gesagt, wie bringe ich meinen Schweinehund dazu, zu kooperieren?
20. Alternative Gedankenspiele!
Oft begegne ich inzwischen Rauchern, die sich selbst beschimpfen und für dumm halten, weil sie gerne aufhören möchten und es nicht schaffen. Meine Antwort darauf ist: Wenn ich mir so einen Stress machen würde, müsste ich wahrscheinlich auch rauchen. Es ist komplett kontraproduktiv, sich unter Druck zu setzen. Negative Gefühle führen oft dazu, dass man erstmal eine "Beruhigungszigarette" braucht. Viel besser ist es daher, sich zu fragen, warum man raucht und was einem das Rauchen gibt. Man sollte sich ebenso bewusst machen, dass Rauchen eine komplexe Angewohnheit ist, die nicht einfach über Nacht abgelegt werden kann.
Mein Rat an zukünftige Nichtraucher ist daher: "Setz dich gemütlich mit einer (letzten) Zigarette hin und überlege dir, was sie dir gerade bringt und wie du das bald gut(!) ersetzen möchtest. Und vergiss' die Belohnung dafür nicht! Hole dir alle Hilfe, die du brauchst, und stelle dir intensiv vor, was du alles tun wirst, wenn du nicht mehr rauchst. Und sei liebevoll und geduldig mit dir selbst."
Jeder, der es wirklich will - und das Rauchen nicht mehr braucht - , wird es auch schaffen!
19. Wie meine Intuition mich vor einem Betrugsversuch bewahrte!
Wie wichtig das Bauchgefühl ist, habe ich diese Woche sehr eindrücklich bei mir selbst erleben dürfen. Und ich möchte euch mit dieser Erfahrung davor bewahren, dass euer Bauchgefühl ähnlich massiv werden muss.
Was ist passiert? Ich bekam einen Anruf einer sehr netten Dame, angeblich von der Sicherheitsabteilung meiner Bank. Sie informierte mich, dass "ungewöhnliche Bewegungen" auf meinem Konto stattfinden und fragte, ob ich diese bestätigen könne. Wenn nicht, sei mein Konto gehackt worden, aber wir würden jetzt zusammen Schritt für Schritt durchgehen, um mich vor Schaden zu bewahren.
Natürlich war ich erstmal misstrauisch und vorsichtig, aber alle meine Nachfragen wurden gut beantwortet oder begründet. Die professionelle Aufmachung, die vorhandenen Infos und die Darstellung auf der App-Seite waren auch überzeugend. Dazu war es eine ungewöhnliche Situation, Eile war geboten und man wollte mir doch nur helfen. Mein Kopf war so gut wie überzeugt und gleichzeitig verwirrt, daher machte ich brav, was die nette Dame wollte. Was letztendlich das komplette Geld auf meinem Konto war.
Doch irgendwann meldete sich mein Bauchgefühl sehr deutlich und sagte mir, dass ich hier gerade richtigen Mist mache. Es gab sehr wohl einige Anzeichen, dass das Ganze merkwürdig war: Die Anruferin war sehr drängend und betonte, dass "wir" uns beeilen müssten. Auch die Stimme hatte etwas Seltsames an sich. Und obwohl sie alle meine Daten(!) hatte, kamen mir einige ihrer Fragen ungewöhnlich vor. Was meine Intuition erkannt hatte, aber mein Kopf, der abgelenkt war, ignorierte.
Mit meinem Restverstand rief ich endlich parallel die Bank selbst an und fand heraus, dass ich gerade mit Betrügern telefoniere. Es konnte alles gestoppt werden und es ist letztendlich nichts passiert! Außer dass ich nun herausfinden muss, wie sie an alle Daten gelangt sind – was sehr langwierig ist.
Nie hätte ich erwartet, doch relativ leicht auf Telefonbetrüger hereinzufallen. Aber ich bin heilfroh, dass mein Bauchgefühl so viel "Verstand" hatte und mich vor Schaden bewahrt hat.
Es lohnt sich, darauf zu hören, denn es arbeitet oft schneller und instinktiver als der bewusste Verstand. Bleibt vorsichtig und passt auf euch auf!
18. Happy News!
Ähm, was ist das denn? Gibt es das wirklich? Wenn ich Nachrichten sehe oder lese, jagt eigentlich eine schlechte Nachricht, Drama und Krise die andere. Viele Menschen sind davon so frustriert, dass sie einfach aufgehört haben, sich dafür zu interessieren. Man kann sowieso nichts ändern, es macht Angst oder man ärgert sich wahlweise über Ignoranz, Dummheit oder Willkür. Nachrichten steigern selten die gute Laune – warum sollte man sich also regelmäßig extra frustrieren lassen?
Es gibt natürlich viele gute Gründe, sich zu informieren und über das Weltgeschehen wenigstens etwas Bescheid zu wissen. Aber eine richtig gute Idee finde ich die "Happy News"! Ein TV-Sender bringt morgens zusätzlich zum normalen Programm auch positive Neuigkeiten. Nicht lange, nicht viel, aber doch genug, um den Tag positiver gestimmt zu beginnen. Einfach mal ein neuer Blickwinkel, der zeigt, dass es tatsächlich auch noch schönere Dinge als Krisen gibt und worüber man ruhig mehr berichten könnte.
17. Verlockung oder Verbote, - Was wählt ihr?
Schaut euch mal das Bild genau an. Welcher Teil gefällt euch besser? Die Allermeisten werden sich für Bild 1 entscheiden, - kein Wunder. Es ist positiver, schöner und angenehm anzuschauen. Das Bild 2 ist zwar aussagekräftiger, aber weder positiv noch anziehend. So verhält es sich auch mit der Motivation, wenn wir uns ein Ziel, - egal welcher Art -, setzen. Ein positives Ziel, eine schöne Idee, eine Verlockung wird uns eher zum Erfolg führen als ein Verbot oder ein Ziel, das mit einem "nicht" beginnt. "Nicht mehr rauchen", "nicht mehr gestresst sein", "nicht mehr naschen" usw. - all das klingt eher abschreckend als motivierend und führt daher eher selten zum Erfolg.
Ein Paradebeispiel für das Ziel einer erfolgreichen Raucherentwöhnung sind Schwangere. Ist es für sie ein großes Problem, rauchfrei zu werden? Eher nein. Viele von ihnen berichten, dass es erstaunlich einfach war, das Rauchen aufzugeben. Das Ziel, - in diesem Fall ein gesundes Baby -, war so viel größer und erstrebenswerter, dass der sehr wohl vorhandene Verzicht einfach in den Hintergrund trat. Selbst rauchende werdende Väter machten oft beim Rauchstopp mit und berichteten, wie leicht es ihnen fiel. Natürlich kann nicht jeder jetzt ein Kind bekommen zur Motivation, aber jeder weiß für sich, welche Wünsche, Träume und Verlockungen ihn zu einem Ziel vorantreiben und dass das, was man verliert, dann oft vernachlässigbar oder sogar irrelevant ist.
Also ist die Frage für eine erfolgreiche Zielumsetzung: Was ist daran für mich so wichtig, anziehend und erstrebenswert, dass mich kleine Störungen und Verzichte kaltlassen? Wer dazu eine Antwort findet, hat das Ziel schon halb erreicht!
16. Zwischen Zigaretten und Karotten, - ein unerwarteter Vergleich!
Immer wieder werde ich von Menschen angesprochen, die gerne mit dem Rauchen aufhören möchten, aber Angst davor haben, dabei zuzunehmen. Diese Sorge ist besonders bei Frauen stark ausgeprägt, aber auch Männer haben deswegen große Bedenken. Eine häufig gestellte Frage an mich ist daher, ob ich eine Raucherentwöhnung mit gleichzeitiger Gewichtskontrolle durchführen kann, - was eigentlich zwei Ziele auf einmal bedeutet.
Es ist aber wichtig zu verstehen, dass wir uns mental immer nur auf ein Ziel konzentrieren können. Das Hirn wird überfordert, wenn wir mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen, - und meistens verläuft dann alles im Sande. Dennoch gibt es verschiedene Maßnahmen, um ein Ziel so zufrieden wie möglich zu erreichen.
Warum nimmt man beim Rauchfrei-werden überhaupt zu? Ist es tatsächlich nur, weil man die verlorene Beschäftigung des Mundes und das befriedigende Gefühl dabei z.B. mit Schokolade und Bonbons kompensiert? Bei vielen bestimmt auch zutreffend ... , - aber man muss auch wissen, dass durch den Wegfall von Nikotin etwa 200 Kalorien pro Tag weniger verbraucht werden. Bei gleicher Nahrungsmenge nimmt man daher zu. Zudem verspürt man oft auch mehr Appetit, da Nikotin das Hungergefühl dämpft. Wer also gezielt rauchfrei werden möchte, kann sich z.B. schon vorher überlegen, was er gerne kalorienärmeres isst. Und ebenso, womit er sich gerne ablenkt, wenn das Bedürfnis zu rauchen gerade groß ist.
Ein Praxistipp einer Klientin: Sie liebt Karotten und hatte daher anfangs immer schon geschälte Karottensticks im Kühlschrank.
Wer spontan rauchfrei werden kann, - Gratulation! Aber auch alle anderen können es schaffen mit entsprechender Vorbereitung!
15. Was hat eine Rallye durch die arabische Wüste mit Japan zu tun oder was ich über Resilienz lernen durfte!
Eigentlich wollte ich eine Japanreise machen und dabei Land und Leute kennenlernen. Doch unfreiwillig durfte ich eine Menge mehr Erfahrungen machen. Ausgerechnet während der großen Überschwemmung in Dubai mussten wir dort umsteigen, um weiter nach Japan zu fliegen. Ein Chaos, wie ich es noch nie erlebt habe: Tausende gestrandete Menschen im Flughafen, endlose Schlangen, kein Personal, keine oder falsche Informationen – einfach furchtbar. Und geistige wie körperliche Kräfte schwinden schnell, wenn man übermüdet, hungrig, durstig und völlig überfordert ist.
Aber selbst in diesem Chaos war es faszinierend zu sehen, wie schnell sich Fremde zu einer Gruppe zusammen fanden und zusammen arbeiteten. Gemeinsam wurden Entscheidungen getroffen und wenn jemand resignierte, wurde er von der Gemeinschaft aufgefangen und neu motiviert.
Der Höhepunkt dieses chaotischen Tages war eine nächtliche Rallye durch die Wüste von Dubai nach Abu Dhabi, um dort vielleicht(!) noch rechtzeitig einen Flieger nach Tokio zu erwischen. Es war ein Rennen gegen die Zeit, aber wir haben es tatsächlich geschafft. Zwar ohne unsere Koffer, aber das war unwichtig in dem Moment. Wir waren überwältigt, erleichtert und dankbar. Und in dieser euphorischen Stimmung trafen wir in Tokio ein und unsere Reise konnte mit bester Laune beginnen.
Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass wir mehr Mumm, Widerstands- und Durchhaltevermögen haben, als wir denken. Trotz Widrigkeiten ist es wichtig, positiv zu bleiben und an das Ziel und den Erfolg zu glauben – denn sonst versucht man es gar nicht erst. Und wer die Möglichkeit hat, Gleichgesinnte zu finden, - umso besser. In der Gruppe ist es noch leichter, motiviert, stark und zuversichtlich zu sein und zu bleiben.
14. Einfach mal abschalten - Rhythmus im Blut!
Jeder hat schon gehört: 'Schalte doch mal ab und entspann dich!' Nicht jeder mag Meditation, Yoga oder Sport, aber fast jeder kann tanzen. Sich selbstvergessen zur Musik zu bewegen macht glücklich und man spürt und erlebt genau diesen Augenblick. Wir können entspannen, Stress und Sorgen loslassen und besonders gut funktioniert das mit Bewegung zur Musik. Der Rhythmus geht direkt "ins Blut" und in die Füße. (Übrigens ist das auch eine Art Trance, ein Zustand, der im Alltag viel häufiger vorkommt, als man glaubt.)
Ich höre oft: 'Das kann ich nicht. Das sieht bestimmt komisch aus.' Doch der Spaß am Tanzen liegt nicht darin, wie es aussieht, sondern darin, den Moment zu genießen! Wer es nicht in der Öffentlichkeit mag, kann es zuhause probieren. Einfach Lieblingsmusik an und lostanzen! Für mich ist es Lebensfreude pur.
13. Geheime Wünsche 2.0
Wie angekündigt geht es nochmal um Wünsche. Diesmal jedoch um solche, die nicht sofort offensichtlich sind und nicht unmittelbar mit dem Aufgeben einer Sucht oder Gewohnheit in Verbindung gebracht werden. Die offensichtlichen Ziele z.B. für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung wie verbesserte Gesundheit, besserer Geruch und Aussehen sowie gespartes Geld sind bekannt und man spricht ganz offen darüber. Doch mit diesen Vorteilen allein fällt es selten leicht, den Rauchstopp durchzuhalten.
Die eigentliche Triebfeder für den Erfolg liegt oft in den verborgenen Wünschen, über die man wenig spricht oder sich selbst nicht eingestehen mag.
Wie schön wäre es, wenn man die Sucht überwindet und sich dann auf die Schulter klopfen darf? Das Selbstwertgefühl wird gestärkt, man hat allen Grund richtig stolz auf sich zu sein und das Gefühl "Alles" erreichen zu können.
Genauso wie plötzlich lang gehegte Wünsche und Hoffnungen möglich werden, die bisher durch die Sucht eher nebenbei verhindert wurden. Endlich wird z.B. die Fernreise real oder das Spielen und Tollen mit den Enkeln möglich oder .... oder ....
Vielleicht ist auch das Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung der wichtige Punkt, - die Möglichkeit, seine Zeit ohne den Zwang nach Nikotin und Rauchpausen zu planen und unabhängiger zu werden.
Auf dem Weg zum Erfolg lohnt es sich daher, tiefer im Unterbewusstsein zu graben und nachzuforschen, was der eigene Antriebsmotor sein könnte.
12. Wünsch Dir was!
Viele haben sich schon mal überlegt, mit dem Rauchen aufzuhören, aber aus Angst vor den möglichen Entzugserscheinungen nicht begonnen. Im letzten Blog habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die reinen körperlichen Symptome nach kurzer Zeit vorbei sind. Das Fehlen von Nikotin bemerkt man bereits nach einer Nacht, was jedoch mehr oder weniger bereits der halbe Entzug ist. Unser Hirn lässt uns jedoch für eine richtige Entwöhnung Unbehagen und körperliche Beschwerden fürchten und mit diesen Ängsten beginnen viele gar nicht erst den Versuch.
Aber was wäre, wenn alles anders ist? Was, wenn wir uns auf etwas Neues freuen und uns dadurch vielleicht sogar einen lang gehegten Wunsch erfüllen? Ein Klient von mir hatte den Traum, einmal nach Australien zu reisen. Bisher schien dieser Traum unerreichbar, da er die lange Flugzeit ohne Rauchen fürchtete. Aber jetzt ist er gerade auf seinem ersten Langstreckenflug in Richtung Australien ...
Also, was für Ziele und vor allem Wünsche und Träume habe ich? Jeder kennt es von sich selbst: Wenn man etwas gerne macht oder sich auf etwas freut, ist der Weg zum Ziel viel leichter. Und ein paar unangenehme Dinge nimmt man in Kauf.
Später werde ich in einem weiteren Blog genauer auf die Ziele eingehen, -sowohl offensichtliche als auch weniger offensichtliche-, und wie sie bei der Zielerreichung helfen können. Und nun frohes Wünschen!
11. Rauchen - Zwei Seiten einer Medaille!
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, welche Vorteile das Rauchen bietet? Jeder kennt die Nachteile, aber warum raucht man trotzdem weiter? Es wäre doch interessant herauszufinden, welche Vorteile das Rauchen für jeden persönlich hat. Das kann man auch gerne in einer Pro-und-Contra-Liste mal aufschreiben. Wer mag, kann sich dann überlegen, ob diese Vorteile wirklich wichtig oder sogar unverzichtbar sind. Oder ob sie angesichts der vielen Nachteile vernachlässigbar sind und eine rauchfreie Zukunft doch möglich ist. Viele möchten ja tatsächlich gerne aufhören, haben aber Angst vor den Entzugserscheinungen. Die gute Nachricht ist, dass der rein körperliche Entzug innerhalb kurzer Zeit vorbei ist. In meinem nächsten Blog werde ich noch ausführlicher darauf eingehen.
10. Buntes Treiben um Mitternacht!
Es ist eine faszinierende Vorstellung: Mitten in der Nacht setzt sich unser Unterbewusstsein wie ein inneres Team zusammen und hält ein Meeting zu unserem Nutzen ab. Doch viele Menschen glauben, dass ihr Unterbewusstsein wenig Einfluss auf ihr Leben hat und damit vernachlässigbar ist. Sie meinen, rational zu entscheiden, durchdacht zu handeln und das sogenannte "Bauchgefühl" sei eher Humbug. Dabei übernimmt spätestens nachts das Unbewusste die Regie: Wir träumen! Das ist ein buntes Treiben und ein großes Durcheinander und oft ganz viel Unsinn, hat aber enorme Bedeutung für uns!
Selbst bei Erwachsenen werden noch jede Nacht alte und neue Ereignisse wieder erlebt, verarbeitet und gespeichert. Einige Träume mögen wir als Quatsch abtun, doch andere bringen Themen hervor, die uns unterbewusst tiefer beschäftigen und von Bedeutung sind. Wiederkehrende Träume sind besonders interessant und können auf ungelöste Probleme oder verborgene Wünsche hinweisen. Man kann auch versuchen, seine Träume für seine Ziele oder zur Problembewältigung zu nutzen. Zum Beispiel das Schreiben von Traumtagebüchern oder gezielte Übungen aus dem Mentaltraining ermöglichen einen tieferen Einblick in das Unterbewusstsein.
9. Einmal Durchlüften, bitte!
Viele Raucher schwärmen mir von dem Geruch von Tabak und frischem Zigarettenrauch vor. Sogar ehemalige Raucher erinnern sich oft gerne daran und laufen ihm manchmal hinterher. Doch genauso viele sagen auch, wie unangenehm es ihnen ist, nach altem Rauch und Nikotin zu riechen. Den Spruch "Wer küsst schon gerne einen Aschenbecher" kennt auch jeder. Je nach Anlass wird daher die Wohnung gelüftet, Kleidung gewechselt, Mundspray genommen und vieles mehr. Wirklich helfen tut es nicht und oft bleibt eine unangenehme Wahrnehmung bei den Mitmenschen zurück. Je jünger man ist, desto weniger stört es meistens. Später im Leben kann das anders aussehen. Zum Beispiel berichtete mir eine Raucherin Ende 50, dass ihre Enkel nur im Sommer zu ihr kommen dürfen, weil sie dann im Garten sind. Wäre das nicht ein guter Grund, um über Veränderungen nachzudenken?
8. Delfine im Kopf
Vor einigen Jahren erlangte eine bekannte Schwimmerin den Titel "Trainings-Weltmeisterin". Während sie im Training Schwimmrekorde aufstellte, blieben diese Leistungen im Wettkampf unerreichbar. Die Suche nach Lösungen führte sie zu den Methoden des Mentaltrainings. Dabei wurde klar, dass ihre Höflichkeit, die sie als Kind gelernt hatte, ein Hindernis für den Sieg darstellte – sie ließ anderen den Vortritt.
Dies mag kurios klingen, möglicherweise sogar wie eine Ausrede. Doch es ist erwiesen, dass die Lehren und Glaubenssätze der Kindheit unser Denken und Fühlen weit in die Zukunft prägen.
Auf ebenso kuriose wie wirkungsvolle Weise verhalfen ihr auch mentale Bilder von flinken Delfinen, die sie begleiteten oder auch mal von einem sie verfolgenden (kleinen) Hai zum großen Erfolg. Heute teilt sie offen ihre Erkenntnisse über die Bedeutung mentaler Stärke – und dies betrifft nicht nur Athleten. Denn bei den meisten Menschen sitzt der härteste Gegner oft im eigenen Kopf.
7. Suche nach dem Marlboro Man!
Erinnert ihr euch noch an den Marlboro Man und sein Versprechen von Freiheit und Abenteuer? Eine geniale Werbung, der viele von uns geglaubt und sich danach gesehnt haben. Aber hat das tatsächlich etwas mit Rauchen zu tun? Eigentlich nichts, oder?
Rauchen war einst ein Symbol für rebellische Unabhängigkeit und das Erwachsensein. Doch brauchen wir das heute noch? Wir sehnen uns immer noch nach Freiheit, aber die Glaubwürdigkeit von Werbeversprechen haben wir längst durchschaut. Ein selbstbestimmtes Leben ist uns wichtig. Dazu gehört, auf uns aufzupassen und sich Gutes zu tun – und ehrlicherweise gehören Zigaretten nicht dazu. Eine Sucht hat nichts mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun, nach denen wir uns doch so sehr sehnen.
6. "Oase der Raucher" ?
Wer von euch hat noch nicht den Satz gehört: "Als Raucher hat man es oft ganz schön gut!"? Die Raucherpause ist gesellschaftlich akzeptiert und für viele eine legitime Auszeit. Manchmal dient sie auch als praktische Möglichkeit, sich lästigen Dingen zu entziehen – 'Ich muss jetzt erstmal eine rauchen!'
Aber natürlich nehmen sich auch Nichtraucher ihre täglichen Auszeiten, völlig zeit- und wetterunabhängig und nach ihren Bedingungen. Während beispielsweise der rauchende Kollege vor der Tür bei Minusgraden friert, sitzt der nichtrauchende bei einem Kaffee schwatzend im Nachbarbüro.
Klingt doch eigentlich viel besser, wenn man selbstbestimmt und ohne die Bedienung einer Sucht seine Pausen vom Alltag aussuchen kann. Hat es damit ein Raucher also wirklich "ganz schön gut"? Die größere Flexibilität und Freiheit liegen doch eindeutig beim Nichtraucher oder was meint ihr?"
5. Lieber Prinz oder Piratin?
Passend zur Faschingszeit erinnern sich die meisten von uns gerne an die Zeiten, als wir uns in Piraten, Prinzen oder Einhörner verwandelten. In diesen Momenten lebten wir mit allen Sinnen in einer Phantasiewelt, wo unsere Verkleidungen für einen kurzen Augenblick Realität wurden. Das faszinierende 'So-tun-als-ob'-Konzept setzt im Gehirn einen Prozess in Gang, der durch "Method Acting" inspiriert ist und neue Ideen sowie Ziele greifbarer und umsetzbarer erscheinen lässt. Durch das intensive Einfühlen in das angestrebte Ziel, das klare Vorstellen der damit verbundenen Gefühle und die Vorstellung, wie sich unsere Welt verändert, erscheinen Veränderungen plötzlich viel realer. Je häufiger wir uns daher mit allen Sinnen in diese Vorstellungswelt begeben, desto mehr freundet man sich mit seinem neuen Wunsch-Selbst an.
4. Rauchend Meditieren!
Wusstet ihr, dass eigentlich alle Raucher gleichzeitig meditieren? Rauchen bietet eine kleine, schnelle Atemmeditation, um sich zwischendurch mal kurz vom Stress des Alltags zu erholen – eine kleine Auszeit, die so viele immer wieder suchen und brauchen.
Es beginnt mit dem Ritual, sich mit Zigarette und Feuer einen passenden Platz zu suchen. Die Vorfreude, das Anzünden und dann das gaaanz tiefe Einatmen ... das Wirken lassen ... und dann das genüssliche Wieder-Auspusten. Soo entspannend und so fokussiert auf den Genussmoment und den Atem.
Aber genau genommen ist die Zigarette nur ein Accessoire. Den gleichen Effekt hat man auch, wenn man sich entspannt hinsetzt, gaaanz tief und bewusst einatmet und lange und genüsslich ausatmet. Auch da kehrt sofort ein Gefühl von Ruhe und Entspannung ein - und eine extra Portion Sauerstoff gibt es zusätzlich.
Probiert es einfach mal aus!
3. Lächelnd Laufen!
Wer von euch joggt gerne und wünscht sich mehr Tempo, längere Ausdauer oder einfach mehr Freude beim Joggen? Hier ist eine kuriose Info aus einer Rateshow: Was passiert, wenn wir beim Laufen lächeln?
a) Weniger Schweiß
b) Verbesserung der Leistung oder
c) geringerer Heißhunger nach dem Sport?
Die Auflösung: Es ist tatsächlich b)!
Studien zeigen, dass ein simples Lächeln unsere Leistung steigern kann. Übrigens nicht nur beim Joggen.
Warum? Unser Gehirn kann zwischen einem absichtlichen und einem echten Lächeln kaum unterscheiden. Also signalisiert das Lächeln dem Hirn bessere Laune, die Motivation steigt und Endorphine, unsere "Glückshormone", werden hervor gelockt. Das Resultat: Wir fühlen uns direkt besser und motivierter.
2. Hypnose: Ein alltägliches Phänomen?
Was ist eigentlich Hypnose und welche Verbindung besteht zum Mentaltraining?
Kurz gesagt: Mentaltraining fördert Kompetenzen, Stärken und das Wohlbefinden und stammt ursprünglich aus dem Sportbereich. Ein Bestandteil davon ist Hypnose, die das Unterbewusstsein anspricht. In einem hochkonzentrierten Bewusstseinszustand wird man empfänglich für Suggestionen und positive Veränderungen.
Vielleicht empfinden einige von euch jetzt ein mulmiges Gefühl, da jeder schon davon gehört hat, dass bei Hypnose jemand rückwärts zählt und man willenlos wird. Für mich zählt das zur Showhypnose und ich selbst kenne es nicht.
Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass ihr selbst euch schon öfter in einem hypnotischen Zustand befunden habt. Denkt an Momente, in denen ihr euch in eine Tätigkeit vertieft habt und Zeit und Raum vergessen habt. Vielleicht erinnert ihr euch an eine Autofahrt, wo ihr viele Kilometer gefahren seid und euch daran nicht erinnern könnt? Oder wie ihr euch in ein Buch oder in Musik vertieft habt und von der Umgebung nichts mitbekommen habt?
Hypnose ist also auch ein alltägliches Phänomen, vergleichbar mit einer Trance, die wir im Alltag erleben, wenn wir uns auf etwas konzentrieren oder abschalten.
1. Faszination Unterbewusstsein
Wer von euch interessiert sich für Hypnose und möchte es gerne selbst ausprobieren? Falls ihr jedoch noch eine gewisse Scheu und Bedenken wegen des unbekannten Elements habt, seid beruhigt – das geht vielen so!
In einer Gruppensitzung am Wochenende habe ich beobachtet, dass es für viele nicht einfach ist, sich auf das eigene Unterbewusstsein einzulassen und die inneren Welten zu erkunden.
Nach der Sitzung waren alle begeistert von ihren Erlebnissen und überrascht, wie anders es war, als sie erwartet hatten. Übereinstimmend sagten alle, dass es eine einzigartige Erfahrung war und welche spannenden Erlebnisse und Wissen das Unterbewusstsein bereithält.
30.01.2024